Die Schultüte {Zuckertüte für den Buben}

Unbeauftragte Werbung. Ich benenne oder zeige Stoffe, Versandhandel oder Schnittmuster(-Label); diese sind jedoch in keinerlei Weise an diesem Beitrag beteiligt. Alle Produkte sind selbst bezahlt!

Schultüten (oder regional auch Zuckertüten) zur Einschulung sind ein Brauch, den es seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland gibt.

Die Geschichte der Schultüte in Deutschland geht bis ins Jahr 1810 zurück. Damals wurde besonders den Schulanfängern in Sachsen und Thüringen der Weg in die Schule versüßt. Erste gesicherte Nachweise kommen aus Jena (1817), Dresden (1820) und Leipzig (1836). Dort erzählte man den Kindern früher, dass in dem Haus des Lehrers ein Schultütenbaum wachse, und wenn die Schultüten groß genug wären, dann wäre es auch höchste Zeit für den Schulanfang.

Auch ich habe mein Schultüte mit Stolz getragen, 29 Jahre ist es her. Die Einschulung vom Buben war letztes Wochenende und jetzt ist es an der Zeit seine Zuckertüte hier zu zeigen 🙂

Die große Frage vorab war, wie soll sie aussehen? Für mich als Nähwütige war eigentlich klar, dass ich diese selbst nähe. Und so ist es auch gekommen:

Da es (relativ spontan) beim Schulranzen das Motiv Trecker geworden ist, sollte die Tüte natürlich auch das gleiche Motiv aufgreifen. Ich habe mich im Netz etwas umgesehen und hatte schnell eine genaue Vorstellung wie sie werden soll. Die habe ich dann auch ziemlich genau so umgesetzt.

Für außen habe ich 2 Stoffe kombiniert und einen weiteren als Untergrund für den Plott genommen. Oben (quasi in der Öffnung) ist innen noch ein blau-gepunkteter Stoff, da ich abgesetzt nochmal schöner fand.

Bei Jungs kann man ja nicht so viel tüddeln (mag ich ja auch gar nicht), aber die Zackenlitze und die kleine Minibommelborte in dunkelblau machen sich sehr gut, wie ich finde. An die Kordeln habe ich Sterne aus PapSnap genäht, an ein Kordelende kam eine Holzperle. Der kleine Schutzengel bewacht mein kleines, großes Schulkind! Mein persönliches Geschenk für ihn sieht man hier.

Zeigen möchte ich sie bei Nähzeit am Wochenende, der Limkparty für Autos und Co und Kiddikram

Schnitt: selbst erstellt nach dem Tutorial Schultüte von mommymade

Stoffe: Baumwolle teilweise online bestellt, teilweise örtlich gekauft

Plott: selbst erstellt aus einer Malvorlage

Folien: Flock- sowie Flexfolie (hellgrün) über Creasteinmetz

Erneut Geschwisterlook {Raglanshirts}

Unbeauftragte Werbung. Ich benenne oder zeige Stoffe, Versandhandel oder Schnittmuster(-Label); diese sind jedoch in keinerlei Weise an diesem Beitrag beteiligt. Alle Produkte sind selbst bezahlt!

Sonntag Abend bestellt, Montag Abend Schnittmuster vorbereitet und Dienstag Nachmittag genäht. Naja fast. Ein Shirt; das zweite dann Mittwoch Nachmittag. Abends brauch ich etwas Fernsehen um vom Tag runter zu kommen und mache nur Dinge, die man nebenher machen kann. Sowas wie Schnittmuster abpausen oder Säume stecken.

Nach dem Bestellen musste es diesmal schnell gehen, denn der Urlaub stand vor der Tür. Diese beiden Shirts hatte ich ja schon extra für den Urlaub genäht, aber ein weiteres Paar mit langen Ärmeln war gar nicht so unschlau. Wir hatten zwar viel Sonne, aber der Wind ließ die Temperaturen nicht so warm werden. Mit langen Ärmeln fand ich die Kinder einfach besser angezogen!

Ich habe diesmal einen neuen Schnitt ausprobiert. Ich bin ja noch nie so der Raglan-Fan gewesen, aber bei diesem Shirt war klar, es muss eins werden (hatte es so einfach fertig vor Augen). Ich werde nun nie wieder einen anderen Raglanschnitt nähen. Eigentlich war die Zufriedenheit ja vorprogrammiert – irgendwo muss der Erfolg von Pauline Dohmen ja herkommen. Nie werde ich vergessen wie ich sie 2012 auf dem Stoffmarkt gesehen und ein paar Worte wegen der Knotenmütze mit ihr gewechselt habe. Ich habe damals noch gar nicht selbst Kinderkleidung genäht und den Erfolg ihrer Bücher hatte sie sich damals sicher auch noch nicht ausmalen können!

So sind nun also diese beiden tollen Farming Brother Shirts entstanden und erfreuen mein Herz. Ein Geschwisterfoto habe ich nicht bekommen, aber man kann nicht alles haben. Ich finde dieses Shirt übrigens absolut perfekt am Buben (Freutag) – und für den Mini noch nicht ganz so gut. Wobei ich nicht sagen kann, woran es liegt. Vielleicht am schwarz – mag ich ja nun auch an mir überhaupt nicht, und an kleineren Kindern scheinbar ebenfalls nicht!

Verlinkt bei Autos&Co von Jana, Made4Boys und Kiddikram

Schnitt: Raglanshirt von Klimperklein in 98 & 128 (wobei ich die 128 ohne NZ zugeschnitten habe und die Ärmel mangels Stoff um 2 cm kürzen musste)

Stoff: Jersey Brothers in Farming in grün mit schwarzem unijersey von NadelzauberHude

Urlaub auf dem Bauernhof mit Geschwisteroutfit {neue Shirts für Bub und Minibub}

Unbeauftragte Werbung. Ich benenne oder zeige Stoffe, Versandhandel oder Schnittmuster(-Label); diese sind jedoch in keinerlei Weise an diesem Beitrag beteiligt. Alle Produkte sind selbst bezahlt!

Als der Stoff raus kam, habe ich ihn bewundert, aber nicht gekauft. Wieso eigentlich nicht? Dann bin ich nochmal drüber gestolpert und schwups, gekauft. Wäre auch schlimm gewesen, wenn ich diesen tollen Stoff nie unter der Nadel gehabt hätte. So ist er nun zu einem Geschwisteroutfit geworden: T-Shirt für den Minibuben und Top für den Großen. Ja, das alles aus nur 50 cm Stoff, das hat aber auch gerade nur so gereicht.

Wir waren kürzlich tatsächlich auf einem Bauernhof. Und da gab es fast alles zu bewundern, was auch auf den Shirts ist. Einen Mähdrescher hatte unser Bauer nicht, ebenso gab es keine Schafe. Aber annähernd alles andere, was man auch auf dem Stoff entdecken kann. Besonders in Erinnerung bleiben wird Hofhund Sille. Und mir die enorm dicken Hühner 😀

Passend zum rot auf dem Shirt gab es dort ein rotes Güllefass – perfekt fürs Foto! Da hat sich dann auch mal der Große mit aufs Foto gestellt. Als ich zuvor den Wunsch nach einem Geschwisterfoto in den neuen Shirts äußerte gab es großen Widerstand …

Ich hatte mir natürlich ganz andere Fotos vorgestellt. In der Scheune auf einem großen Strohballen beispielsweise. Oder bei den Kälbchen. Die hatten wir nämlich auch zu genüge da, süß waren die!

Aber wieso nicht die Jungs entscheiden lassen? Die Wahl von Trecker mit rotem Fass passt schließlich super!

Zu den Schnitten muss ich nichts sagen, es ist mein Standardschnitt, nur einmal ohne Ärmel als Top genäht. Aaaaber, man glaubt es kaum, ich habe kürzlich auch mal wieder einen neuen Schnitt ausprobiert! Die Fotos dazu gibt es nächste oder übernächste Woche zu sehen!

Verlinkt bei Kiddikram, Freutag und Menschen(s)kinder

Schnitt: abgeschnittener ReBoBo in 86 (Kind wird einfach nicht breiter) und ReBoBo in 122

Stoff: Onkel Georgs Bauernhof von Lillestoff

Was gibt der Fundus noch her? {Weste für den Minibuben}

Unbeauftragte Werbung. Ich benenne oder zeige Stoffe, Versandhandel oder (Schnittmuster-)label; diese sind jedoch in keinerlei Weise an diesem Beitrag beteiligt. Alle Produkte sind selbst bezahlt!

Ganz plötzlich musste eine Weste her. In der einen Sekunde gedacht, in der Nächsten schon nähen wollen! Aber hey, das geht tatsächlich!

Grau gesprenkelter Steppsweat ist noch da (schonmal zu einer Motti vernäht). Ein von der Länge passender Reißverschluss in blau. Die Weste sollte dezent werden, damit man sie besser kombinieren kann, aber ganz grau/schwarz natürlich auch nicht. Daher war blau super und in der Linie ging es gleich weiter: grau-blaue Ringel für die Kapuze (waren schon mal zu zwei Lieblingshosen vernäht). Und fürs Kindchen wieder Bagger & Trecker (die ich vor knapp 3 Jahren zu diesem Pulli für den Buben vernäht hatte). So habe ich mit der Weste ziemlich genau den Stil der Fleecejacke kopiert. Es war einfach perfekt, da der Rest wieder ganz genau reichte 🙂

Vom Schnitt her ist sie etwas angepasst. Schmal aber dafür länger. Damit sie schön über den Popo geht. Das Bündchen habe ich dabei eher breit, dafür aber kurz zu geschnitten, damit es die Weste unten schön zusammen zieht. Auf folgendem Foto kann man es gut erkennen. Und auch wenn er sich streckt, schließt sie schön lang ab.

Die Kapuze legt sich durch den Steppsweat total schön. Da sie mehr Accessoire ist, als dass sie auf dem Kopf sitzt (weil hier ja auch Mützen gern getragen werden – oder bestenfalls gar keine mehr benötigt wird), habe ich keine Kordel eingezogen. Das hatte ich bei den letzten beiden Sweat- bzw. Fleecjacken auch schon gemacht und dabei nichts vermisst.

Einzig der Kinnschutz ist mir diesmal nicht gelungen. Man kann ihn hier sehen, aber eben kaum, denn er ist zu schmal geraten. Aber das stört nun eigentlich auch nicht, entweder trägt er doch noch eine Halssocke oder der Pulli drunter ist voluminös 🙂

Ich liebe sie! (Und der Minibub auch!)

Verlinkt bei made made4Boys, Kiddikram, Freutag und der Stoffreste-Linkparty. Außerdem geht es zu Auto & Co von Jana, sowie der Linkparty für Söhne und Kerle!

Schnitt: Jacke von Klimperklein ohne Ärmel in Größe 92

Stoff: Steppsweat, und grau-blau geringelter Jersey, ich meine beides über Stoffe Hemmers gekauft, plus Reste aus der Restekiste

Bagger, Trecker und ein bisschen was fürs Mamaherz {Jacke aus Fleece für den Minibuben}

Werbung, da Markennennung. Schnitt und Stoff jedoch alle selbst gekauft.

Die Bagger und Trecker sind für den Minnibuben, ist klar, der zweite Teil mit dem Mamaherz muss ich wohl erklären. Ich wollte erst „die emotionale Jacke“ als Titel schreiben, aber das auch klingt richtig blöd 😉

Gemeint ist hier etwas, was nur Mamas verstehen können. Alle anderen Frauen (oder eben die Männer) schütteln jetzt bestimmt den Kopf. Es ist aber ganz einfach erklärt: ich habe als Innenfutter der Kapuze mein erstes Stillshirt vernäht. Dieses Shirt war schon dabei sich aufzulösen. Schließlich stammt es aus dem Jahr 2012. Aber es bedeutet mir doch etwas, da kann ich es nicht einfach in den Kleidersack oder Müll geben!

Ja und als das Stück Bagger-Trecker-Stoff (von einer Freundin bekommen) neben dem Fleece lag und im Kopf eine Jacke entstand, fügte sich das Stillshirt einfach mit ein! Und das war auch schon die ganze Geschichte 🙂

Verlinkt bei made4Boys, Kiddikram und der Stoffreste-Linkparty, (die upcycling-Linkparty von Gusta gibt es scheinbar leider nicht mehr). Außerdem düsen die Bagger noch zu Janas Fahrzeugelinkparty!

Edit 04.05.19: Tragefoto 🙂

Schnitt: Jacke von Klimperklein in 92 (etwas in der Körperlänge verlängert)

Stoff: dunkelblauer Fleece, ein kleiner Rest Bagger-Sweat und ein altes T-Shirt als Kapuzenfutter 🙂

Auch mit 1 3/4 wünscht man sich schon bestimmte Kleidung {Body mit Traktoren für den Babybuben}

Werbung, da Markennennung; Schnitt und Stoff jedoch selbst gekauft.

Um den Titel aufzugreifen … bestimmte „Kleidung“ ist vielleicht falsch. Eher ein bestimmtes Motiv … und natürlich hat der Babybub mit seinen unter 2 Jahren nicht gesagt, dass er aus diesem Stoff einen Body möchte, aber seine Affinität zu den großen Fahrzeugen der Landwirtschaft, die kann er schon sehr deutlich äußern. Sei es auch nur mit dem süßen Geräusch eines brummenden Motors.

Der große Bruder hat zig Fahrzeuge der bestimmten Marke die Metallspielzeug herstellt. Und damit wird soooo gern gespielt. Der Wortschatz vom Babybuben ist noch wirklich klein, rund 15 Worte sind es, doch Anhänger ist schon dabei 😀

Vernäht habe ich hier ein Biostöffchen, welches ich 2016 zu einem Shirt für den großen Buben vernäht habe. Es ist der erste Body den ich in 86 genäht habe. Die in 80 passen auch noch sehr ausreichend, dieser Body ist mir in der Weite sogar etwas zu schlabberig. Auch in der Länge ist noch Luft. Ich schätze der Babybub hat jetzt eine Körpergröße von 84 cm. Aber dabei ist er ja sehr schmal. In genau 3 Wochen wird er zwei und wir gehen bald zur U7 und ich bin gespannt, ob wir zu Hause richtig gemessen haben.

Verlinkt bei Janas Fahrzeuge-Linkparty, für Söhne und Kerle, Sew Mini und der Linkparty für kostenlose Schnittmuster

Schnitt: ReBoBo mit Knopfleiste in Gr. 86

Stoff: Biojersey vor einigen Jahren gekauft.

Immer mehr upcycling {Sweatjacke für den Babybuben}t

Man gut, dass ich diese Jacke zwischendurch (jetzt im Sommer), genäht hatte. Denn vorletzte Woche konnten wir sie gut gebrauchen.

Kurz und knapp ein paar Fakten zu der neuen Jacke: in 86 genäht, nach dem Schnitt Jacke von Klimperklein. Viel will ich heute nicht schreiben, nur zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass es sich bei dieser Jacke um upcycling handelt. Ich hatte mir mal einen Pulli der Marke S*lt & Pep*er für den Buben gewünscht. Er saß ganz schrecklich, sodass er ihn wohl tatsächlich nicht einmal getragen hat. Das war damals die Größe 92/98.

Der Trecker war eigentlich vorne drauf. Jetzt passte er hinten natürlich besser. Die Ärmelbündchen sind vom Original Pulli übernommen, die Kapuze auch komplett, daher ist sie etwas größer als im Schnitt vorgesehen. Als Streifen für die Versäuberung im Nacken habe ich ein knalliges grünes Gummi genommen. Fürs Bauchbündchen hatte ich nix da, aber meine Freundin Nina konnte aushelfen.

der ursprüngliche Pullover

Ich liebe es aus Teilen, die nicht passen oder nicht mehr gefallen, etwas Neues zu zaubern. Der Bub bekommt auch bald eine neue Jacke, aus einer abgelegten meines Mannes. Knallgrün.

Verlinkt bei Gusta, Janas Fahrzeuge-Linkparty und Freutag

Schnitt: Jacke von Klimperklein (EBook) in Gr. 86

Stoff: upcycling eines Pullis und dunkelblauer Sweat für die Belege, dunkelblaues Bündchen