Ritterparty am Vormittag {Kindergeburtstag}

Ich als Mama war schon vor der Party k.o.  Die Woche war einfach anstrengend, eigentlich war nichts besonderes. Vielmehr ist jede Woche anstrengend. Daher war ich noch einmal mehr darüber glücklich, dass ich von Anfang an sagte, wir feiern am Vormittag. Dies war der erste Geburtstag, den wir nachgefeiert haben (gut fünf Wochen später). Ist mir der Dezember doch eh schon jedes Jahr zu voll, kam noch hinzu dass wir gerade erst 2 Wochen im Haus gewohnt haben, als der Geburtstag vom Großen anstand. 

Es sollte dieses Jahr also eine Nachfeier geben. Im Januar. Gesagt, getan. Nachdem der Bub unter anderem auch mal das Motto „Monsterparty“ in den Raum warf, ist es doch die „Ritterparty“ geworden. Damit konnte auch ich mich anfreunden 🙂 

Ich bin nicht der Partyheld. Nie gewesen. Feiern? Neeee. Aber fürs Kind soll’s dann doch schon sein 🙂 Also habe ich auch ein paar kleine Dinge gebastelt und vorbereitet. 


Den Anfang haben die Einladungskarten gemacht. Die sind perfekt geworden. Perfekt durch den Plotter, der mir brav alle Teile zugeschnitten hat. Übrigens selbst entworfen! Ich musste nur noch kleben. Super ordentlich wird es übrigens mit einer Klebe-Maus (sowas wie eine Tipp-ex-Maus). 

Neben den gekauften Pappbechern und -Tellern mit entsprechendem Motiv habe ich kleine Schilder für die Strohhalme geplottet. Gleiche Schildchen mit Namen gab es noch für die Tüten in denen sich etwas Ritter-Beute befand. 

Es ging eine Runde an die Luft, bei der doch tatsächlich Schwerter gefunden wurden. (Moosgummischwerter, ich find sie klasse!) Natürlich mit Namen. Man könnte meinen ich habe einen Fimmel alles zu personalisieren. Aber das eigentlich nicht unbedingt. Ich finde es praktisch mit dem Namen und hübsch zugleich. Und ist man als Kind nicht gleich noch glücklicher wenn der eigene Name auf seinem Schwert steht?

Bei der Runde durch die kleinen Wege und vielen Spielplätze im Wohngebiet gab es noch 3 Ritterprüfungen zu erledigen. Dafür gab es kleine (gekaufte) Karten (aber Name – wie sollte es anders sein – geplottet), auf denen dann angekreuzt wurde, wenn die „Prüfung“ bestanden war. Nach der 3. Prüfung gab es wieder zu Hause angekommen das besagte Tütchen. 

Soweit der Plan allerdings durchkreuzte  nach der ersten „Ritterprüfung“ ein Graupelschauer das Vorhaben und wir flitzten nach Hause und es gab Ritter-Freispiel mit bösem Drachen (mein Mann). Was haben die Mädels gekreischt. Kann mein großer auch, aber die Mädels können es noch besser! Es waren übrigens ein männlicher Gast und drei weibliche. So viel zum Gekreische 🙂

Nach der Ritterschmaus-Pizza gab es noch Kuchen. Ich war verwundert wie der auch noch weggeputzte wurde. 

Die Variante Blechkuchen ist übrigens eine super einfache Sache. Ich mag themenbezogene Kuchen zum Geburtstag sehr, bin aber auch garantiert kein Back-Genie. Mein Feuerwehrauto im letzen Jahr hat einiges mehr an Zeit und Nerven gekostet. Da habe ich mich gefreut als ich beim Stöbern so einen Blechkuchen gesehen habe. 

Kleiner Tipp: Die braune Zuckerschrift ist nicht vom großen, bekannten Backzubehör-Hersteller, sondern Noname und lässt sich viel einfacher verarbeiten. Sie ist dafür aber von der Farbe her durchsichtiger und nicht so komplett deckend als die von Oe****.  

Diese tolle Party verlinke ich bei Freutag und auch Kiddikram