Krokodil & Feuerwehr {Halssocken}

Auch wenn ich so langsam genug vom Winter habe und ihn gerne wegschicken würde, zeige ich heute noch zwei kuschelige Sachen. Zwei Halssocken nach dem Freebook von Olilu sind aus zwei Resten entstanden. 

 

Die Krokodile kamen direkt von der Freundin, denn sie hatte dieses kleine Stück übrig nachdem sie selbst mal für ihren Sohn eine Mütze genäht hat. Aber der Nähvirus ist bei ihr nicht übergesprungen… 😉

  

Innen ist ganz dünner Fleece, der war mal sehr günstig im örtlichen Stoffladen zu haben. Wirklich perfekt zum Füttern von Mützen & Co!

Die Feuerwehr schützt jetzt den Hals des Sohnes einer lieben Kollegin. Ihr hatte ich die Feuerwehrpullis für den Buben und Kumpel Enno gezeigt. Ihr Sohn ist auch ein großer Feuerwehr-Fan. 

  

Nach dem Raussuchen des Rests und Auflegen des Schnittmusters war klar, dass Etienne sich in Zukunft auch an den Feuerwehautos erfreuen kann. Innen, den Fleece, habe ich stückeln müssen. Man sieht es auf dem Foto. Aber er passte farblich so gut 🙂 

  

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Der Ersatz {T-Shirt aus Baustellenstoff}

Hier ist es nun das Shirt, das bereits in diesem Post angekündigt war, denn das ursprüngliche Shirt war zu klein genäht! 

Wieder mit der neuen Halsbündchen-Variante von hier. Leider war ja das hellblaue Bündchen, das so super gepasst hatte, alle. Aber das neutrale grau passt ja  immer!

  

Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden, der Ausschnitt ist super geworden, das macht mich happy und der Bub ist ganz happy mit seiner Baustelle auf dem Bauch 🙂 Dazu gab es noch einen kompletten Kran auf dem linken Ärmel, besser kann’s nicht sein! 
  

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In Zukunft werde ich immer zum Ende des Posts schreiben, welchen Schnitt in welcher Größe und was für Stoff ich verwendet habe! Also los geht’s:

Schnitt: abgeschnittener ReBoBo in Gr. 104

Stoff: Baustellenstoff von Petra Laïtner (über Michas Stoffecke)



Edit 14.05.16:    

Und so zieht der kleine Bauarbeiter jetzt immer los. Die Hose ist eine echte Engelbert Strauss, in der kleinsten Größe 98/104 … Und doch noch viel zu groß. An der werden wir mindestens noch 2 Jahre Freude haben 🙂

Ein zu weiches Stöffchen {T-Shirt}

Stöff“chen“ – was anders passt zu diesem Stoff wirklich nicht. Denn er ist so dünn, als ob er gar nicht da ist. Und was nicht da ist, kann man auch nur schwer vernähen! Naja, er war ja da, ich konnte ihn vernähen aber eben nur sehr schwer. Er rollt und verzieht sich, weil er sehr leicht und dehnbar ist. Es ist ein Biostoff, aber Bio hin oder her, was sich nicht gut verarbeiten lässt, ist bei mir unten durch! Man verliert die Lust zum Nähen und nach meiner vorherigen Nähblockade – mit Nählust weg  – kommt mir ein Stoff, der mich ärgert, wie ein rotes Tuch daher …

Und das wo ich doch Feuer und Flamme auf die neue Halsbündchen-Variante bin, wie hier zum ersten Mal versucht!

Der obere Teil des Shirts ist soweit auch ganz gut geworden. Der Bub passt diesmal auch rein. Da ich aber nur 40 cm des Stoffes hatte (ja vor laaaaanger Zeit bestellt, bzw. von der Oma geschenkt bekommen) wurde es mit der Länge aber etwas kritisch. Aber seit ich den Stoff bekommen habe, wusste ich dass es ein Shirt werden muss 🙂

Aber nur 40 cm Stofflänge und dann noch Säumen?  Ein Ding der Unmöglichkeit bei einem Shirt für einen 3 Jährigen! Also dachte ich an meine Saumvariante wie auch hier genäht und damals für absolut toll befunden! Ja aber eben nicht mit einem so weichen Stoff. Es rollte sich alles, ich habe irgendwie schief genäht und das Desaster war da. Irreparabel!

Zwei Nächte drüber geschlafen, hatte ich eine andere Idee und die habe ich dann einfach ausprobiert! Es ist jetzt okay … auch wenn man nach wie vor nicht genau hinsehen darf. Ich habe quasi etwas Stoff wie einen Saumbeleg gegen genäht. So habe ich den dann umgeschlagen zum Säumen und musste keine weitere Länge des Shirts einbußen. Durch den dehnbaren Stoff hat sich auch hier etwas verzogen aber angezogen wird es kaum auffallen. Es ist mit dieser Lösung besser als mit der ersten!

 Edit 14.04.16: wenn der Sommer nicht kommt, dann eben mit Langarmshirt drunter 🙂  
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Auch mal eine ganze Kombi {T-Shirt mit Kuschelhose und Sweatjacke}

Überall im Netz werden ständig diese tollen Kombis gezeigt! Bisher hatte ich nie das Verlangen auch mal eine Kombi zu nähen, aber irgendwann ist immer das erste Mal 😉

Der Anstoß für diese Idee war die grüne Sternchenjacke, die die Oma vor einiger Zeit für den Buben genäht hatte. Er hatte sie an und ich fand die Kapuze plötzlich so schön groß und kuschelig. Raglanärmel mag ich an Shirts nicht so, aber an dieser Jacke gefielen sie mir auf einmal sehr.  Dazu hatte mir die Oma vor kurzem den tollen Baustellenstoff von Petra Laitner geschenkt und daraus sollte sowieso ein T-Shirt entstehen. Also war der Anfang von Shirt und Sweatjacke im Kopf geplant. Ergänzend noch eine Hose, denn die absolut geliebte „Ankerhose“ (heißt beim Buben so, obwohl gar keiner drauf ist) ist mittlerweile leider zu klein und musste eindeutig mal von etwas ganz tollem ersetzt werden. Diese Hosen trägt er zwar auch (oft zum Sport), hatten aber nie den absoluten Lieblingshosencharaker!

Schnitt der Jacke ist also wieder der Schnitt aus der Ottobe (Schnitt 16, 1/2014). Laut Schnittmuster eine 92, ich habe keine extrem übertriebene Nahtzugabe gegeben. Daher müsste sie auch tatsächlich eine 92 sein. In der Länge habe ich aber etwas zugegeben. Und nun ist sie noch wirklich reichlich.

Farblich ist sie ganz unspektakulär uni gehalten aus einem türkisen Sweat, nur die Kapuze ist mit dem Baustellenstoff gefüttert.

Einen passenden Reisverschluss in der absolut stimmigen Farbe hatte ich vorrätig, was ein wirklich großer Zufall war! Die Naht im Nacken ist diesmal auch wieder hübsch versteckt. Bei den Taschen sitzt jede Naht was mich sehr freut. Denn ich tu mich immer so schwer mit sichtbaren Nähten … schlimmer Perfektionismus!

Die richtige coole Mini-Passe im Nacken ist eine … wie soll ich sagen? Reparatur gewesen! Aber finde die Lösung absolut genial und so habe ich mir für meinen vorherigen „Fehler“ letztendlich auf die Schulter geklopft 😉

Die Hose ist die Kinderhose von Näähglück, ein Größenmix aus den Größen 92 (obenrum) und 98 (Beinlänge). Wie man an den Nähten sehen kann, wieder mehrfach gestückelt. Aber das soll so … kann man sich sagen. Auch wenn es tatsächlich Resteverwertung war 😉

Mein Label habe ich diesmal am Beinbündchen positioniert. Hach, find ich auch ganz klasse! Nur erkennt man so weniger, dass der „Kringel“ eigentlich der „kleine Jo“ ist, weil der Jo nun liegt. Aber ich selbst weiß ja was drauf steht 🙂

Das T-Shirt ist der abgeschnittene Rundhalsbody von Schnabelina. Halsausschnitt diesmal nach dem wirklich tollen Tutoial von Hamburger Liebe! Absolut genial und so werden erstmal alle weiteren Shirts entstehen. Wir besitzen auch viele Smafolk-Shirts und es sieht echt genau so aus. Dass dieses Shirt hier aber sowohl beim Halsausschnitt als auch in der gesamten Größe etwas klein geraten ist, muss ich hier nicht verraten. Aber es ist noch genug Stoff da! Da wird fluchs ein neues genäht. Was mich nur ärgert ist, dass ich dabei den letzten Fitzel des hellblauen Bündchens aufgebraucht habe. Aber es wird sich auch eine andere Farbe finden …

Meine tolle Kombi zeige ich jetzt noch etwas rum. Verlinkt bei made4Boys, Kiddikram, der Fahrzeuge-Linkparty und auch bei Katja wegen der kostenlosen Schnittmuster von Hose und Shirt!

Edit 26.04.16: 

Edit 14.05.16  

Noch reichlich in der Länge, wird die Jacke mit ihrer großen Kapuze doch schon getragen und geliebt!

Der Wal im Blumenmeer {Windeltasche}

Den Wal gibt es auch gleich wieder im Doppelpack! Wie auch schon hier nähe ich, wenn ich überhaupt noch nähe, gern gleich doppelt. Die Zeit an der Nähmaschine ist tatsächlich wenig geworden. Ich schiebe es auf die Hormone, ja, auch bei uns wird es wieder Familienzuwachs geben 🙂

Und das war auch der Anstoß für das aktuelle Projekt der Windeltasche. Von dem tollen Walfischstoff aus dem ich vor kurzem 2 Taschen genäht hatte – auch schon doppelt – war noch etwas da. Ich finde den Stoff ja soooo schön! Da sollte unbedingt noch etwas für mich und somit auch fürs Baby entstehen.

Und eine 2. kann man immer mal gut zum Verschenken gebrauchen. Alle um mich herum sind nämlich auch schwanger 🙂

Prinzipiell kann man nach einigen Jahren Näherfahrung so was aus dem Kopf zusammen basteln. Da meine Windeltasche für den Buben, die ich im März 2013 genäht hatte, doch ganz einfach war (klick hier) habe ich mich im Netz etwas ungesehen, wie das so mit den Fächern für gut empfunden wird. Hängen geblieben bin ich beim Tutorial von Katja von Nähte für Käthe. So konnte ich auch durch das nochmals aufgesetzte, geteilte Fach die weißen Wale ein zweites Mal einbringen und die Blumen dominieren nicht so. So finde ich es optimal!


Meine Varinate hat keinen Schließer, da kommt der Minimalist wieder durch. Brauch ich einfach nicht. Zusammen klappen. Fertig.
Bei der 2. Tasche, die ja zum Verschenken gedacht ist, ist ein Schließer dran. Der Vollständigkeit halber 😀

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